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21 Tools für mehr Interaktionen im Webinar

Michael Lindner

Michael Lindner

Antje Weber

Antje Weber

Gute Webinare leben von Interaktionen mit den Teilnehmenden. Kommunikation und Austausch findet in erster Linie über das Interface der Videokonferenz statt. Mit den richtigen Tools und Programmen wird Ihr Webinar aber richtig produktiv und viel interaktiver. Mit diesen 21 Programmen wird Ihre digitale Veranstaltung zum Erlebnis für die Teilnehmenden.

Umfragen und Feedback

1. Mentimeter (www.mentimeter.com)

Mentimeter ist inzwischen ein Klassiker bei der Interaktionstools oder Classroom-Response Systemen. Mit Mentimeter lassen sich verschiedene Umfragetypen visuell darstellen. Das können beispielsweise Multiple-Choice Umfragen sein oder auch offene Fragen. Ihre Teilnehmenden können etwa Wortwolken mit Mentimeter erstellen oder offene Statements abgeben. Dazu verteilen Sie per QR-Code oder Link eine Umfrage, die Benutzung ist sehr unkompliziert. Besonders gelungen finde ich die tollen Visualisierungen von Mentimeter. Wortwolken oder andere Umfragen bauen sich in Echtzeit auf, das sieht besonders bei größeren Veranstaltungen fantastisch aus. Die verschiedenen Umfragetypen können unterschiedlich dargestellt werden und lassen sich einfach exportieren. Mentimeter lässt sich gut für Umfragen im Webinar einsetzen, vor allem, wenn Sie auch mit offenen Fragen arbeiten.

2. Pingo (www.pingo.coactum.de)

Pingo ist ein ähnliches Tool wie Mentimeter. Sie können über die Oberfläche verschiedene Umfragen für Seminare oder Webinare erstellen. Der Funktionsumfang ist etwas kleiner, kann aber durchaus mit Mentimeter mithalten. Das Programm bietet Umfragen mit geschlossen und offenen Fragen an. Auch hier können Sie die Umfragen per Link oder QR-Code teilen, dadurch lässt sich Pingo sowohl im Webinar als auch in einem klassischen Seminar nutzen. Eine Besonderheit ist der deutsche Serverstandort von Pingo, dadurch ist das Tool datenschutzkonform.

3. Kahoot (www.kahoot.com)

Kahoot ist ein weiteres bekanntes Tool für Umfragen und Interaktionen. Anders als Mentimeter und Pingo hat Kahoot ganz klar einen spielerischen Fokus. Die Teilnehmenden müssen Fragen beantworten, die Oberfläche simuliert dabei eine Quizshow, in der die Teilnehmenden in einem Wettbewerb sind. Wer am schnellsten und am korrektesten Antwortet gewinnt. Besonders markant ist der Gameshow-Soundtrack bei Kahoot, dadurch wird die spielerische Atmosphäre sehr überzeugend transportiert. Kahoot ist ein sinnvolles Tool für Auflockerungen und Wiederholungen und lässt sich sowohl im Webinar, als auch in einer Präsenzveranstaltung einsetzen.

4. Polleverywhere (www.polleverywhere.com)

Polleverywhere sieht auf den ersten Blick wie ein weiteres Umfragetool aus, bietet aber viel mehr Möglichkeiten als die üblichen Umfrageformate. Mit dem Programm können Sie Live-Umfragen erstellen und in einem Webinar einsetzen. Neben den bekannten Umfragetypen hat Polleverwhere ebenso eine große Anzahl verschiedener Interaktionstypen, die es zu einem sehr mächtigen Werkzeug machen. Sie können beispielsweise auch Bilder für Umfragen einsetzen und die Teilnehmenden die richtigen Bildausschnitte suchen lassen. Zudem bietet Polleverywhere verschiedene kleine Umfrageformate, wie Icebreaker, Retrospektiven, Spotlights, Brainstorming und vieles mehr. Sie können das Tool also für verschiedenste Zwecke einsetzen, für ein Webinar, aber natürlich auch in einer klassischen Veranstaltung. Ein interessantes Beispiel für den Einsatz ist die Nutzung von Polleverywhere in Vorlesungen an der RWTH Aachen.

5. Bittefeedback (www.bittefeedback.de)

Bittefeedback ist ein einfaches Feedbacktool, das sich für verschiedene Lernformate einsetzen lässt. Das Tool ist bewusst einfach gehalten. Sie können verschiedene Fragen anlegen und dazu Feedback einholen. In den Einstellungen können Sie entscheiden, ob die Fragen offen mit einem Text beantwortet werden, oder ob die Teilnehmer abstimmen können. In diesem Fall können die Teilnehmenden Sterne vergeben für ein einfaches Feedback. Bittefeedback ist in Deutschland gehostet, die Daten werden anonym erhoben und nach 14 Tagen gelöscht. Ausgefeilte Umfragen können Sie mit dem Tool nicht erstellen, aber es eignet sich für ein einfach gehaltenes Feedback und für den spontanen Einsatz.

6. Kialo (www.kialo-edu.com)

Kialo ist ein einzigartiges Tool, um Debatten und Diskussionen digital abbildet. Auf der Webseite lassen sich Thesen einstellen und die Teilnehmenden können zu den Thesen Pro oder Kontrapunkte äußern. Das Besondere an Kialo ist die Visualisierung von Argumentationsfäden. Eine Baumdarstellung der Argumente für die Pro- oder Kontraseite visualisiert die Diskussion, dadurch wird sie grafisch sichtbar. Auch Einwände und Gegeneinwände lassen sich so übersichtlich visualisieren. Das Tool lässt sich also in synchronen Lernsettings einsetzen oder für Diskussionen generell im E-Learning. Über einen Zugangslink lässt sich das Tool auch ohne einen Account nutzen. Damit ist es für Webinare oder eine digitale Moderation einsetzbar.

7. Oncoo (www.oncoo.de)

Oncoo ist ein Feedbacktool, das für den Schuleinsatz konzipiert wurde. Das Tool orientiert sich an spezifischen didaktischen Formaten. Sie können es beispielsweise für eine Kartenabfrage oder für spezifische Gruppenarbeiten, wie Placemat oder dem Lerntempoduett verwenden. Ein weiteres Format, das Sie mit Oncoo umsetzen können, ist die Zielscheibe. Bei dieser Abfrage werden die Ergebnisse in einer Zielscheibe visualisiert. Dabei sind die besten Ergebnisse im Zentrum der Zielscheibe visualisiert, die schlechteren Ergebnisse befinden sich am Rande der Zielscheibe. Oncoo kommt erkennbar aus der Schuldidaktik und lässt sich sicher nicht für alle Zielgruppen einsetzen. Die spezifischen Formate, wie die Zielscheibe und die strukturierten Gruppenarbeiten bringen aber Abwechslung in Webinare.

8. Scrumlr (www.scrumlr.io)

Scrumlr ist ein Tool, das auf Retrospektiven spezialisiert ist. Im Gegensatz zu den digitalen Whiteboards, die sich für verschiedene Anliegen einsetzen lassen, ist Scrumlr auf diesen einen spezifischen Zweck konzentriert. Mit dem Programm können Sie eine bestimmte Frage evaluieren lassen und dann Handlungen ableiten. Die Frage wird gestellt und die Teilnehmenden können Karten mit Pro- und Contrapunkten zusammenstellen. Danach werden diese Karten in einer zweiten Runde gewichtet, indem die Teilnehmenden die Karten bewerten und damit als wichtig kennzeichnen. In der letzten Runde folgt eine Diskussion – die Karten werden nach Gewichtung sortiert und die Teilnehmenden können Handlungen beschreiben, die aus der Diskussion folgen.

Das Tool hat einen ganz engen Einsatzbereich: Mit Scrumlr können Sie Meinungen aus einem Team sammeln und bewerten lassen. Für ein einfaches Feedback oder eine Evalutation lässt sich Scrumlr auch für Webinare oder digitale Veranstaltungen einsetzen.

9. Retrium (www.retrium.com)

Auch Retrium ist eigentlich eine App für Retrospektiven und Teamfeedback, die sich aber auch für Webinare oder Online-Meetings verwenden lässt. Mit dem Tool lassen sich digitale Retrospektiven erstellen, in denen ein Team Verbesserungen, Stärken und Schwächen identifiziert. Dazu sammelt das Team zunächst Ideen auf digitalen Karten, die Ideen werden in verschiedenen Schritten bewertet und sortiert und aus dem Brainstorming werden am Ende Handlungen abgeleitet. Das Besondere an Retrium ist die große Vielzahl an verschiedenen Formaten. Neben der klassischen Retrospektive gibt es ein Lean Cafe und eine Vorlage für Sprints. Retrium bietet auch Feedbacks, bei denen das Team eine Spinnennetzgrafik entwicklet und Sie können sogar eigene Vorlagen entwickeln. Die Retrospektiven sind auch per Link teilbar. Diese Funktionen haben ihren Preis, nach freien 30 Tagen kostet Retrium 29 $ pro Monat.

Kollaborative Notizen und digitale Whiteboards

10. Etherpads (www.etherpad.org)

Ein Etherpad ist ein kollaboratives Schreibwerkzeug. Die Oberfläche eines Etherpad ähnelt einem Worddokument, nur können alle, die denselben Link haben auf dem Dokument schreiben. Es gibt einige Seiten, die den Dienst zur Verfügung stellen. Auf Github finden Sie etwa eine Liste mit Seiten, die Etherpads einsetzen. Ebenso gibt es auf deutschen Servern das ZumPad oder das Yopad. Einige Variationen des Etherpads haben sich inzwischen entwickelt. Wenn Sie kollaborative Berechnungen brauchen, gibt es mit Ethercalc eine Excelumgebung. Der Dienst Cryptpad bietet verschlüsselte Kollaborationswerkzeuge. Etherpads sind ein simples Tool für die Kollaboration in einem Webinar, die sich für die Sicherung von Gruppenarbeiten oder Statements einsetzen lassen. Die große Stärke ist die einfache und intuitive Bedienung.

11. Jamboard (www.jamboard.google.com)

Das Jamboard ist ein einfaches digitales Whiteboard von Google. Mit dem Jamboard können Sie beispielsweise Brainstormings abhalten. Oder aber Sie können Ideen Clustern und grafisch organisieren. Die Oberfläche ist sehr einfach gehalten, sie haben ein einfaches Whiteboard, digitale Post-Its und Stifte für die Gestaltung. Wenn Sie den Link aktivieren, können Sie weitere Personen zu Ihrem digitalem Whiteboard einladen. Das Jamboard ist sehr einfach gehalten und lässt sich für Gruppenarbeiten oder Interaktionen wie Kartenabfragen im Webinar einsetzen.

12. Miro (www.miro.com)

Auch bei Miro handelt es sich um ein digitales Whiteboard und Organisationstool, das Sie auch im Webinar einsetzen können. Die Besonderheit von Miro sind die vielen Formate für Stukturierungen. Miro bietet Ihnen beispielsweise Vorlagen für Retrospektiven, Kanban, Meetings oder Brainstorming. Dadurch lässt sich das Board auch gut für die Teamarbeit einsetzen. Oder wenn Sie in einem Webinar spezifische Interaktionsformate in einem Tool abbilden möchten, ist Miro eine sehr gute Lösung. Eigentlich ist Miro als Tool für ein festes Team gedacht. Die kostenpflichtigen Versionen bietet auch die Möglichkeit, Boards zu teilen und in Webinaren von Teilenhemenden bearbeiten zu lassen. Oder Sie nutzen mit Miro Lite (www.miro.com/lite) ein kostenloses, abgespecktes und frei teilbares digitales Whiteboard. Das Whiteboard lässt sich per Link teilen und die Teilnehmenden brauchen keinen Miroaccount. Dadurch lässt sich das Tool gut für digitale Veranstaltungen und Webinare einsetzen.

13. Mural (www.mural.co)

Auch Mural ist ein komplexes Kollaborationstool. Mit Mural können Sie Whiteboards für Webinare und Teams erstellen und Mural bietet auch verschiedene Formate. Die Besonderheit des Tools ist die sehr breite Palette an unterschiedlichen Vorlagen. Neben den Klassikern wie Brainstorming oder Sprint Vorlagen gibt es auch sehr spezifische Methodiken in Mural. Sie können beispielsweise eine Force Field Analyse abbilden, Hero Profile erstellen oder mit einem Vision-Storyboard arbeiten. Damit ist Mural nicht nur Webinare, sondern auch für Teamarbeiten interessant. Die Boards lassen sich unkompliziert per Link teilen, ein eigener Account ist für Bearbeiter eines Boards sind nicht nötig. Mural ist ein komplexes Tool, das sich für verschiedene Aufgaben einsetzen lässt. Im Webinar muss daher der Einsatz und die Nutzung gut eingeführt werden. Mural ist kostenpflichtig, eine freie Version gibt es nur zeitlich beschränkt.

14. Conceptboard (www.conceptboard.com)

Das Conceptboard ist ein digitales Whiteboard, das Sie in digitalen Veranstaltungen nutzen können. Im Gegensatz zu Miro ist das Conceptboard etwa einfacher gehalten, bietet aber auch eine große Weiße Fläche für Notizen und digitale Karteikarten. Das Tool ist sehr übersichtlich und hat dennoch viele gute Funktionen für eine digitales Brainstorming. Sie können etwa Karten verbinden, zeichnen und Abschnitte einfügen. Diese Funktion ist ähnlich wie die Abschnitte bei Mural und hilft dabei, ein großes Board übersichtlich zu halten. Die digitalen Whiteboards sind einfach per Link teilbar und nutzbar. Für einen Einsatz in Webinaren und digitalen Sitzungen ist das Conceptboard sehr gut geeignet. Die Macher des Teams legen auch großen Wert auf Einhaltung der DSGVO. Sie können beispielsweise als Administrator eines Boards sehr genau auswählen, welche Dienste genutzt werden und Tools außerhalb der EU ausschließen.

15. Mindmeister (www.mindmeister.com)

Minmeister ist eigentlich ein klassisches digitales Mindmapping-Tool. Mit Mindmeister erstellen Sie beispielsweise Mindmaps zu einem bestimmten Thema. Das kann für ein Thema interessant sein. Mindmeister lässt sich jedoch auch für Webinare und digitale Veranstaltungen nutzen. So können sie z.B. ein Thema von der Gruppe in Mindmeister strukturieren lassen. Oder aber Sie stellen ein Thema für ein Webinar visuell dar. Der Vorteil oder Nachteil einer Darstellung in einer Mindmap liegt darin, dass die Inhalte stärker strukturiert werden. Das kann je nach Lernsetting wichtig sein. Auch hier lässt sich das Tool einfach per Link teilen und nutzen. Ihre Teilnehmenden brauchen keinen eigenen Account bei Mindmeister.

16. Padlet (www.padlet.com)

Padlet ist eine unkomplizierte Variante der Whiteboards. Auch Padlet lässt sich in Webinaren einsetzen, das Tool bietet verschiedene Formate für Whiteboards und Kartenabfragen an. Neben einem offenen Brainstroming gibt es auch strukturierte Vorlagen. Beispielsweise können Sie Storyboarding oder Zeitverläufe mit Padlet erstellen lassen. Das Tool funktioniert sehr gut und ist praktikabel, die Boards lassen sich per Link teilen. Padlet ist einfach gehalten, bietet aber mehr Struktur als das Jamboard und lässt sich gut im Webinar gut einsetzen. Das Tool hat weit weniger Formate als Mural oder Miro, besticht aber durch die einfache und intuitive Bedienung.

17. Flinga (www.flinga.fi)

Flinga ist ganz ähnlich wie Padlet eine einfache Whiteboard-Lösung für verschiedene Einsatzszenarien. Das Tool ist in Finnland gehostet und unterliegt dadurch der europäischen Datenschutzgesetzgebung. Das Tool ist sehr einfach gehalten. Sie können entweder ein freies Whiteboard erstellen oder eine sogenannte Wall. Bei der Wall werden die Karten in einem Raster sortiert, wogegen die Whiteboard Funktion eine offene Strukturierung erlaubt. Die Rasterfunktion lässt sich gut für die Sammlung von Kommentaren oder von Feedback einsetzen, bei dem es nur um die zeitliche Reihenfolge geht.

Tools für die Moderation

18. Classroomscreen (www.app.classroomscreen.com)

Der Classroomscreen ist auf jeden Fall eines meiner absoluten Lieblingstools! Classroomscreen ist ein einfaches Moderationstool für Online-Sitzungen. Sie können mit dem Tool Stoppuhren, Zufallsgeneratoren und Schriftzüge einblenden, Themen beschreiben oder Gruppen einteilen und sortieren. Grafisch ist Classroomscreen sehr schön gestaltet, es gibt zum Beispiel sehr ansprechende Hintergrundbilder. Genauso sind die Schaltflächen und eingeblendeten Tools wunderbar gestaltet – mit Classroomscreen bekommt ihr Webinar den gewissen Touch. Das Tool eignet sich gut für die Strukturierung von Webinaren: Texte, Symbole und Timer lassen sich einfach auf der Oberfläche platzieren und Sie können es auch für die Strukturierung eines Webinars nutzen. Ein besonderes Feature ist auch der tolle Fullscreen-Modus, mit dem das Tool beim Bildschirmteilen sehr gut aussieht.

19. Cloud App (www.getcloudapp.com)

Das einzige Tool in diesem Artikel, das einen Download benötigt und sich nicht – vollständig – per Internet nutzen lässt. Die Cloud App ist ein sinnvolles Tool für Webinare und generell für das E-Learning. Mit dem kleinen Programm können Sie einfach und unkompliziert Screenshots erstellen. Die Bilder können mit dem internen Editor bearbeitet werden. Wenn Sie also ein Tool oder Programmfunktionen erklären möchten, dann können Sie mit Zeichnungen die Funktionen verdeutlichen. Die Screenshots werden online gespeichert und lassen sich mit einem Link teilen. Diese Funktion macht die Cloud App perfekt für Webinare. In Ihrem Account können Sie auch einige Screenshots speichern und vorbereiten. Die freie Version ermöglicht nur 90 Sekunden lange Videos und Sie sehen nur die letzten 20 gespeicherten Screenshots und Videos. In der kostenpflichtigen Version entfallen diese Einschränkungen.

20. Apps Cyborg (www.appscyborg.com)

Unter Appscyborg gibt es eine ganze Sammlung von insgesamt 33 (Stand Februar 2021) kleinen freien Tools für die Online-Moderation. Sie finden dort ein Tool um Videos herunterzuladen, Sie können Webseiten als PDF oder Word dokumentieren oder Screenshots von Webseiten erstellen. Viele Dienste bieten eine einfache Bildbearbeitung. Sie können Fotos zuschneiden oder in verschiedene Formate konvertieren. Oder Bilder zu PDFs konvertieren und komprimieren. Viele der Tools sind auch eine Spielerei, Sie können Bilder in Comicversionen oder Vintageversionen verwandeln. Für die Moderation einer Onlinesitzung ist die Sammlung aber interessant, da Sie schnell und unkompliziert Webseiten dokumentieren können und Bilder und Texte konvertieren.

21. Quicknote (www.quicknote.io)

Mit Quicknote können Sie Notizen erstellen und daraus einfache Internetseite erstellen. Wenn Sie den Dienst öffnen gelangen Sie in einen einfachen Editor, mit dem Sie einen Text erstellen können. Grundlegende Strukturierungen, wie Überschriften oder Aufzählungen sind möglich. Sie können Videos einbetten und auch mit Bildern arbeiten und Links anlegen. Das Tool ist zwar simpel gehalten, bietet aber durch Verlinkung und Strukturierung einige Möglichkeiten für die Online-Moderation. Sie können mit Quicknote Notizen anlegen, Ressourcen für einen Kurs zusammenstellen oder das Tool als simples Lernmanagement nutzen. Gerade wenn Sie als Moderator keine Möglichkeit haben, eine eigene Webseite einzurichten ist Quicknote ein geeignetes Tool, um Ihr Webinar zu unterstützen.

Bild: gray gauge meter – pikrepo.com – CC0

Dieser Text wurde in einer früheren Fassung am 21.10.2020 veröffentlicht.

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2 Kommentare

  • Hallo Michael,
    vielen Dank für die nützliche Liste.

    Wir nutzen oft das Online Whiteboard Collaboard. Es ist ähnlich wie Miro und Mural, aber mit Hosting in der Schweiz und DSGVO Konformität.

    Viele Grüsse

    Michael

    Antworten

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