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7 Programme für Videokonferenzen und Webinare

Michael Lindner

Michael Lindner

Im Augenblick sind einfache und schnelle Lösungen für Videokonferenzen gefragt. Es gibt inzwischen einen großen Markt an Konferenztools. Mit diesen lassen  sich Meetings organisieren, aber auch Vorlesungen, Webinare und Veranstaltungen durchführen. 

Inzwischen habe ich eine richtige Sammlung von Videokonferenz Programmen. Durch die Corona-Krise biete ich im Moment verschiedene Veranstaltungen per Video an. Hinzu kommen  Meetings, die jetzt per Videokonferenz laufen. Nachfolgend stelle ich  gängige Lösungen zusammen und vergleiche verschiedene Tools, um Videokonferenzen und Webinare durchzuführen.  

Zoom 

Zoom ist eine intuitiv bedienbare Plattform für Meetings und Webinare. Das Programm bietet verschiedene Funktionalitäten: es lassen sich Videomeetings durchführen. Das Programm bietet Unterräume und eine Whiteboardfunktion und lässt sich auch für Trainings und Webinaren einsetzen. Eine große Stärke von Zoom ist die intuitive Benutzerführung. Es gibt eine kostenlose Gratisvariante, bei der ein Meeting auf 40 Minuten beschränkt ist. Die Preise starten ab 13,99 Euro pro Monat. 

WebEx

WebEx ist ein Dienst von Cisco für digitale Meetings und Webinare. Videokonferenzen auf WebEx laufen sehr stabil, ich selbst war schon in Online-Veranstaltungen, die auch bei über 70 Personen ohne Probleme liefen. Neben Meetings können auch Online Schulungen per WebEx abhalten werden. Das kostenpflichtige Angebot starten bei 12,85 Euro pro Moderator.  

Adobe Connect

Adobe bietet mit Connect eine Webinarlösung. Die Lösung ist technisch sehr ausgereift, es gibt viele Interaktionsmöglichkeiten. Adobe erlaubt es Webinare mit verschiedenen Sprechern zu halten und bietet Vorlagen für Webinare und integrierte Metriken. Die Reaktionen des Publikums werden erfasst und die Beteiligung des Publikums dem Moderator angezeigt. Die Preise beginnen bei 46 Euro pro Monat

GoTo Meeting 

GotoMeeting ist ein Unternehmen, das Videokonferenzen und Webinarlösungen bietet. Gotowebinar ist die Webinaranwendung von Gotomeeting. Die Plattform ist nach meiner Beobachtung im deutschsprachigen Raum sehr beliebt, vor allem bei selbständigen Trainern*innen. Die Besonderheit von GotTo Meeting sind die vielen Funktionen, die in die Plattform integriert sind wie Umfragen und weitere Beispiele. GoTo Meeting hat ein Abomodell ohne freie Grundstufe.  Die Preise starten bei 89 Euro pro Monat

ClickMeeting 

ClickMeeting ist eine komplett browserbasierte Webinarlösung. Die Teilnehmer müssen also kein Programm oder eine App herunterladen, was bei anderen Anbietern üblich ist. Das Programm funktioniert sehr intuitiv. Eine Besonderheit sind viele Funktionen für Einladungen, Datenanalyse zu Webinaren und eine unkomplizierte Verbindung zu Social Media Kanälen. Das Programm ist in einer freien Version verfügbar, die Preise gehen bei 22 Euro im Monat los

Jitsi 

Eine unkomplizierte Lösung bietet Jitsi, die zudem als Open-Source-Plattform transparent mit dem Thema Datenschutz umgeht.  Die Plattform bietet eine verschlüsselte Kommunikation per Video. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, man erstellt einen Link für die Konferenz und jeder / jede kann über den Link an der Konferenz teilnehmen.  Gegenüber den kommerziellen Anbietern ist Jitsi allerdings in den Funktionen eingeschränkt. Man kann zwar den Bildschirm teilen, aber Unterräume lassen sich nicht erstellen und Automatisierungen bietet Jitsi nicht. 

Whereby

Das norwegische Unternehmen Whereby bietet Videokonferenzen für kleine und mittlere Teams. Dabei operiert Whereby unter europäischem Datenschutzrecht. Die typischen Funktionen für Videokonferenzen sind vorhanden, es gibt eine  Videoübertragung und Möglichkeit, den Bildschirm zu teilen. Whereby bietet in der freien Version einen Raum für 4 Personen. In den kostenpflichtigen Versionen können Meetings mit bis zu 50 Teilnehmenden organisiert werden. Eine Besonderheit von Whereby ist die Integration von Trello und Google Drive.     

Artikelbild: Video Meeting – pxhere.com – CC0  

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